die letzte nacht

in meiner höhle. die will ich schön gelassen & wohlig verbringen – und das ganze umräumen ist immer mit längst fälligem aufräumen verbunden. da kann ich sachen loslassen. ich habe feierlich bei kerzenschein ein bad genommen und darüber nachgesonnen, wieviel exotik ich in den alltag hinüberretten kann. ich liebe den alltag und die wexelfälle des lebens …

schrägstrich

gleich nach unserem langen gespräch vorgestern nacht hat mir enoch mit einem fliegenden teppich einen digitalen besuch in tokyo geschenkt – ich konnte sozusagen mit dem gleichen teppich zurückfliegen. ich bin seine wege mitgegangen und habe vor seinem wohnheim gestanden. ich ahne, daß ich mich in so einem viertel wohlfühlen könnte – die häuser sind alle unterschiedlich und haben ein menschliches maß wie bei den alten städtchen im osten.

auf dieser karte sind wohnheim und uni zu finden – da bin ich virtuell herumspaziert und habe die atmosfäre beschnuppert. mein herz lacht.

da fällt mir gleich yunus ein, mein prinz aus dem morgenland – der ist gerade seit langem mal wieder in pakistan und ich bin ganz gespannt auf seine erzählungen. ihm sei von herzen dieses bild gewidmet, das ich an einer häuserwand in bochum gefunden habe.

japan – pakistan – frankreich – amerika: das war mein reisevehikel im winter und ich finde, das kann durchaus in die omnibusfamilie aufgenommen werden. dann haben wir endlich auch jemanden mit migrationshintergrund bei uns.

am späten nachmittag scheint indirekt die sonne in meine küche.

11.04.2018 - 01:32