Archiv für den Monat: Juli 2020

flakkernde eindrücke

ich fühlte mich im schloß freudenberg herzlich willkommen. wir hatten eine intime kleine konferenz, die allen gut getan und die solidarität der beteiligten auf den neuesten stand gebracht hat.

ich konnte ausgiebig den großen gong bespielen und habe mir zum minimalistisch-afrikanischen musizieren eine sansula gekauft.

den ehemaligen schloßherrn als glücklichen opa zu erleben war den ganzen aufwand schon wert.

auf dem rückweg zum thealozzi haben wir uns mit sofia & gabriele an einer eisdiele in refrath verabredet und nach den obligatorischen vorkehrungen in schönstem einvernehmen üppige eisbecher gekostet. nach herzlichem abschied von gabriele ist sofia mit rucksack & ihrem koga miyata rennrad zugestiegen und hat mir noch einmal bis heute ein schönes unisono geschenkt.

zusammen sind wir zu unserem wunderbaren anarchistischen kombinat gefahren und haben uns verzaubern lassen.

dort bin ich dann mit offenen armen & nackten füßen 500 meter meinem sonnenschein pia entgegengelaufen und wir haben uns schon von weitem angestrahlt. die ganze band ist in schönstem einklang …

00:46 – das ist jetzt mal grob die kronologische entwicklung …

07.07.2020 - 00:49

zu aller erst

will ich mich nämlich aus vollem herzen bei meiner unglaublichen bande von mitspielerinnen bedanken, zu der ich neben dem umzugskerntrio mit christopher & kolja auch brigitte & freya & sofia & gabriele & dorothee & momo & robin & last not least „meinen sonnenschein“ pia zähle, die mich in der ersten woche erfrischen wird.

ich bin restlos begeistert.

06.07.2020 - 23:46

in der zwischenzeit

haben sich meine lebensumstände rasend verwandelt – ich habe mich in den neuen zeitstrom eingeklinkt und genieße seine pulsierende wärme. die sensorischen sensationen des alltags ermöglichen mir eine gelassene souveränität. ich bin ganz ruhig zu allem bereit, was das leben mir anbietet.

also: ich bin eingezogen und habe ja von meinem wohligen ersten abend daheim berichtet – danach wurde es schnell immer besser und ich habe energetisch aufgeladen für den voll-last-betrieb, den ich mühelos bewältige. meine katholische minderheit flüstert mir zu: „es ist zu schön, um wahr zu sein.“

ich verirre mich in abschweifungen, weil so viel passiert ist …

06.07.2020 - 23:12

im siebten himmel

hier fahren wir ein in eine karawanserei nach meinem geschmack – die anarchistische variante von jonathan’s coworking space in freiburg. hier lebt unsere schwester, der wo lang omnibus:

momo, meine berufsgenossin, hat uns liebevoll empfangen und mit allem versorgt. wir fühlen uns in diesem urbanen wildwuchs gleich heimatlich aufgehoben und stromern wunderfitzig überall herum.

in der zwischenzeit ist unbeschreiblich viel passiert – ich werde wohl lükken lassen müssen …

06.07.2020 - 00:26

zuhause

wieder einmal habe ich mich überraschend schnell eingeheimst

ich sitze auf der hinteren bank – kerze – musik (joni mitchell) – kanne tee & zigaretten – wie fast jeden abend – es ist spät und die beiden tage waren randvoll mit sinnlichen sensationen …

wir waren zum beispiel mit madonna bei der kosmetikerin und haben sie so sauber wie möglich gemacht – wir stehen am thealozzi unter einer prachtvollen linde, von der der honigseim nur so heruntertropft & die toten blüten rieseln. dann hat es gestern heftig geregnet und das tränenblech war überschwemmt von den klebrigen resten. überall unausgepackte kisten, eine riesenlatte von aufgaben & notwendigen verrichtungen & wegen.

mir geht lachend ein song von joni mitchell durch den kopf, in dem es heißt: „happiness is the best face lift“, denn gestern war es unvorstellbar, das ich jetzt schon bestens gelaunt wunderfitzig zu hause bin.

nach der waschstraße sind wir in unsere werkstatt gefahren und „mäuschen“ hat den reifendruck überprüft & die radmuttern nachgezogen – beiläufig habe ich erfahren, daß die werkstatt ein infektionsherd gewesen ist und mäuschen zu den ersten opfern gehörte. er hat wochenlang zu hause gelitten und mit dem rauchen aufgehört.

ehe ich hier romane schreiben kann, fällt mir die „epistemologische askese“ wieder ein und ich lasse frische bilder sprechen.

nacht zusammen …

:

03.07.2020 - 00:51

ganz frisch

eine letzte höhlenmalerei …

01.07.2020 - 01:02

die letzte nacht

in meiner höhle, die ich als heilige oase liebgewonnen habe, ist angebrochen und die uhr tikkt. das pakken hat faszinierende seiten, wenn ich lokker bleiben kann. ich hake blockweise die aufgaben ab und schaffe mir zwischendurch oasen der besinnung …

untermalt von joni mitchell, in deren arbeit ich noch ganz versunken bin – es war schön, daß sofia meine begeisterung sofort verstehen konnte. die nächte widme ich weiterhin meinen bildern – so lange das noch geht. hier noch ein paar witten-bilder zum abschied, die auf meinem weg zum herrn schade, mit dem ich inzwischen per du bin, entstanden sind:

alles so schön bunt hier. ab morgen ist wieder alles offen für wunderfitzige improvisationen …

drükkt mir die daumen !

01.07.2020 - 00:13