ich lebe mich ein

   
 

bachstraße 22, 58452 witten – so heißt jetzt meine winteradresse. ich habe diese drei fenster nach außen und mich in der wohnung in riesenschritten heimisch gemacht:

  

richtig lokker wurde ich erst, als die bücherwand fertig war: so sieht also jetzt meine werkstatt aus:

   
 

mein badezimmer ist klein & effizient – heute habe ich zum ersten mal geduscht und mich rasiert – ich hab so einen regenduschkopf und eine intelligente dreischeibige glasfaltwand auf dem badewannenrand. funktioniert einwandfrei.

und heute kam freya als erste offizielle besucherin und hat mich zum sonnenuntergang auf einen höhenzug geführt, wo wir einen wunderbaren überblick über die stadt, die ruhr und die umgebung genossen haben. und ich dachte, hier ist flachland …

   

 in einer schönen schleife sind wir in der dunkelheit zu mir zurückgelaufen. freya war mal wieder genau die richtige für mich: wir haben noch mit heißen tee & schokolade in der küche gesessen und die gegenwart gedehnt. sie hat mich übrigens darauf aufmerksam gemacht, daß post in meinem briefkasten war – auf die idee war ich noch garnicht gekommen.

in einem wattierten umschlag steckte eine liebevolle einstandspost zum umzug.

ich habe freya noch nach hause begleitet und war anschließend noch bei „mitten in witten“ – so nenne ich jetzt einmal das unternehmen von jan (mit einem typografischen dreh läßt sich das in eine wortmarke verwandeln).

jetzt genieße ich eine ganz entspannte vollmondnacht in meinem frischen zuhause …

  

28.11.2015 - 01:08