wie bitte ???

an meinem letzten abend sitz ich hier ratlos im dunkeln: auf einen schlag sind alle 24 & 12 volt geräte ausgefallen – das display der heizung bleibt tot – die lief nämlich gerade und da habe ich gleich nach der ursache fahnden wollen …

nach & nach habe ich begriffen, was das bedeutet: die wasserpumpe funktioniert nicht und alle leuchtkörper. ich kann mich nicht waschen und morgen früh keinen kaffee machen – nix funktioniert.

das verrückte ist, daß die wenigen 220 volt steckdosen funktionieren und ich meine digitalen geräte dort aufladen kann. das hat mich dann ganz verrückt gemacht und ich habe alle sicherungen überprüft und nichts gefunden – dann habe ich kolja aus dem bett geklingelt und um rat gefragt. der konnte mir auch nicht helfen …

hier nochmal mit blitzlicht.

dabei war ich ganz stolz, wie weit wir mit dem umzug gekommen sind – der größte teil befindet sich schon in meiner wohnung und ich frage mich, ob der OMNIBUS mich loswerden will und genauso erschöpft ist wie ich: wir sind ja beide nicht mehr die jüngsten und haben dieses jahr mit bravour die größten herausforderungen gemeistert. der OMNIBUS hat sich die ruhe redlich verdient. das habe ich allerdings auch schon so gewußt.

immer schön lokker bleiben !

00:00

dann kann ich ja noch schnell vom schenkwindrad berichten – auf dem bild ist seine näxte schwester zu sehen. unser ausflug von:

nach heidenheim hat sich sehr gelohnt – ich habe mich wunderfitzig auf das thema „energie“ eingelassen und interessante menschen kennengelernt …

daniel hat sich ganz mütterlich um uns gekümmert und meine „schwester“ sarah hat uns zwei nächte asyl auf den mitarbeiterinnenparkplätzen des gesundheitshauses organisiert.

mir ist eingefallen, daß nur eingeweihte ein bild verstehen können, das ich vor ein paar tagen unter dem titel „der fuß“ hier hochgeladen habe – deshalb hier noch eine kleine reportage:

also:

lisa – danke für alles

in den letzten jahren hat mich immer wieder lisa, die seiltänzerin, durch die letzten wochen begleitet und mich sicher „nach hause“ gebracht. sie ist geboren, als ich 18 jahre alt war – im mythologisch aufgeladenen jahr 1968 !!!

das bild habe ich aus dem inneren des schenkwindrades geschossen – das ist eine andere geschichte …

dieses jahr hat lisa auch die tourenplanung gemacht und mir eine wunderbare „landwirtschaftliche“ tour organisiert – mit in schönstem einklang improvisierten schlenkern. ich bin zum beispiel sehr froh darüber, daß sie das sommercamp auf hof pente miterleben konnte.

lisa ist eine professorin der balance – wir arbeiten in lebendigem gleichgewicht zusammen – ohne überflüssige worte – und können beide bedenkenlos unsere eigenen netze spinnen. die arbeit ist ein zusammenspiel im freilauf. dieses jahr war es ein besonderes vergnügen und segensreich für unsere:

heute sind wir nach dem frühstück über den taunus die letzten 250 kilometer gefahren und haben zusammen im heimathafen angedockt – und lisa hat ganz knapp ihren zug nach hause erwischt – eben hat sie mir geschrieben, daß sie wohlbehalten angekommen ist.

und der OMNIBUS schaut vorwitzig aus seiner bucht hervor. ich habe schon alles mögliche abgeräumt & gepackt – das reicht schon für eine erste fuhre.

das homöostatische seiltanzen mit lisa hat mich optimal auf meine fällige umstülpung vorbereitet.

kilometer

ich bewege mich in riesensprüngen und bin mit den ereignissen heillos im hintertreffen – nichtmal über das geliebte land der friesen habe ich zuende berichtet – über westerstede & varel, wo ich nie zuvor war – und über norden, wo ich vor sieben jahren schon mal war, das ich aber mit meinen heutigen sinnen wunderfitzig neu erschnuppert habe …

ich werde vielleicht mal eine wilde bilderstrecke improvisieren.

die letzte nacht haben wir auf dem talhof verbracht – genau passend zur diesjährigen tour, die landwirtschaftlicher war als je zuvor – und es hat gefroren!

ich hab heiß geduscht und anschließend bibbernd auf der rückbank meine gestrigen beiträge hochgeladen, um hier nicht völlig den anschluß zu verpassen – und jetzt dürft ihr dreimal raten, wo ich inzwischen gelandet bin:

na ?

durch diese enge gasse

muß ich kommen zur domäne osterseefeld – da war ich zwei mal im abstand von zwei wochen – der beste abschluß meiner tour, den ich mir wünschen konnte …

… die vorfreude hat mich das ganze jahr über bei laune gehalten. im vorigen jahr war das wohnhaus noch im rohzustand – jetzt ist die ganze sippschaft hier eingezogen und hat sich ein großzügiges zuhause geschaffen …

ich hatte die seltene gelegenheit, meiner lieblingsbeschäftigung nachzugehen, mich wunderfitzig mit den kindern zu vergnügen – recreation im heilsamsten sinn.

also: maxie & hinnerk & inse & mieke & liv & asmus – ich wünsch euch alles mögliche und bedanke mich aus vollem herzen