ende geceta

und ich weiß nicht, ob ich lachen oder/und weinen soll: ceta war ein echter kondensationskeim für unsere gespräche am omnibus und gleichzeitig die beste hinführung zu unserer eigentlichen geduldsarbeit. wir standen unter keinem besonderen druck wie sonst beim kampfsammeln und sind alle zu hochform aufgelaufen. mehrgleisig. parallelprozeß. wunderbar.

ich als entdecker weiter mit nackten füßen unterwegs. wieder parallelprozeß, denn die arbeit läuft normal weiter. das befruchtet sich gegenseitig.

mit dieser eleganten dame hatte ich ein überaus lustiges gespräch. sie hat mich angelacht und mein leben als luxus bezeichnet. genau. ich fühlte mich voll verstanden und wir haben uns köstlich miteinander amüsiert.

plötzlich tauchte maria auf – überraschung – in den letzten zwei jahren ist das fast immer so. umso mehr freue ich mich, sie zu sehen. und sie strahlte mich an, weil ihr die überraschung so gut gelungen ist. sie sah graziös und – um mit nina hagen zu sprechen – unbeschreiblich weiblich aus. wir sind so königinnenkinder, die meist am anderen ufer sind und hoffen beide sehr, daß wir dieses jahr noch mal wenigstens eine woche im omnibus zusammen sind.

und hier am omnibus: zwei generationen geballte frauenpauer. und mathias. was bleibt da noch zu wünschen ?

ich hab noch ein wenig nach gold gegraben.

30.07.2016 - 00:30