the life of lines

als „opi da lang“ bin ich sofia’s gelehriger & gehorsamer schüler – jetzt hat sie mich verführt zu einem ausflug in die kulturwissenschaften. ziemlich komplexes englisch (da half auch mein muret-sanders nicht weiter), aber ich habe mich gern darauf einge-lassen. während des lesens habe ich meiner fantasie freien lauf gelassen und mir auch das akademische leben des autors an einer kleinen amerikanischen universität vorgestellt bis in alle einzelheiten. und bin zu dem schluß gekommen, dieses szenario „fröhliche wissenschaft“ zu nennen (wenn es sowas gibt).

allen, die auf irgendeine weise mit „wissenschaft“ in berührung sind, kann ich das nur wärmstens empfehlen – ein weiträumig verzweigtes gedankenspiel mit lauter anwendungsoptionen für die akademische welt. vieles kam mir vor wie eine weit ausgespielte systematische theoretische unterfütterung meiner praxis, denn ich bin schon lange im labyrinth tätig.

es hat so viel freude gemacht, das zu lesen, daß ich währenddessen schon über die genaue übersetzung der vielen feinstkomplemente nachgesonnen habe. allein die frage, wie „lines“ zu übersetzen wäre, ist schon eine wissenschaft für sich.




27.12.2016 - 02:31