lisa – danke für alles

in den letzten jahren hat mich immer wieder lisa, die seiltänzerin, durch die letzten wochen begleitet und mich sicher „nach hause“ gebracht. sie ist geboren, als ich 18 jahre alt war – im mythologisch aufgeladenen jahr 1968 !!!

das bild habe ich aus dem inneren des schenkwindrades geschossen – das ist eine andere geschichte …

dieses jahr hat lisa auch die tourenplanung gemacht und mir eine wunderbare „landwirtschaftliche“ tour organisiert – mit in schönstem einklang improvisierten schlenkern. ich bin zum beispiel sehr froh darüber, daß sie das sommercamp auf hof pente miterleben konnte.

lisa ist eine professorin der balance – wir arbeiten in lebendigem gleichgewicht zusammen – ohne überflüssige worte – und können beide bedenkenlos unsere eigenen netze spinnen. die arbeit ist ein zusammenspiel im freilauf. dieses jahr war es ein besonderes vergnügen und segensreich für unsere:

heute sind wir nach dem frühstück über den taunus die letzten 250 kilometer gefahren und haben zusammen im heimathafen angedockt – und lisa hat ganz knapp ihren zug nach hause erwischt – eben hat sie mir geschrieben, daß sie wohlbehalten angekommen ist.

und der OMNIBUS schaut vorwitzig aus seiner bucht hervor. ich habe schon alles mögliche abgeräumt & gepackt – das reicht schon für eine erste fuhre.

das homöostatische seiltanzen mit lisa hat mich optimal auf meine fällige umstülpung vorbereitet.

kilometer

ich bewege mich in riesensprüngen und bin mit den ereignissen heillos im hintertreffen – nichtmal über das geliebte land der friesen habe ich zuende berichtet – über westerstede & varel, wo ich nie zuvor war – und über norden, wo ich vor sieben jahren schon mal war, das ich aber mit meinen heutigen sinnen wunderfitzig neu erschnuppert habe …

ich werde vielleicht mal eine wilde bilderstrecke improvisieren.

die letzte nacht haben wir auf dem talhof verbracht – genau passend zur diesjährigen tour, die landwirtschaftlicher war als je zuvor – und es hat gefroren!

ich hab heiß geduscht und anschließend bibbernd auf der rückbank meine gestrigen beiträge hochgeladen, um hier nicht völlig den anschluß zu verpassen – und jetzt dürft ihr dreimal raten, wo ich inzwischen gelandet bin:

na ?

durch diese enge gasse

muß ich kommen zur domäne osterseefeld – da war ich zwei mal im abstand von zwei wochen – der beste abschluß meiner tour, den ich mir wünschen konnte …

… die vorfreude hat mich das ganze jahr über bei laune gehalten. im vorigen jahr war das wohnhaus noch im rohzustand – jetzt ist die ganze sippschaft hier eingezogen und hat sich ein großzügiges zuhause geschaffen …

ich hatte die seltene gelegenheit, meiner lieblingsbeschäftigung nachzugehen, mich wunderfitzig mit den kindern zu vergnügen – recreation im heilsamsten sinn.

also: maxie & hinnerk & inse & mieke & liv & asmus – ich wünsch euch alles mögliche und bedanke mich aus vollem herzen

test

maxie & hinnerk auf ihrer schön restaurierten domäne osterseefeld …

blues

morgen ist unser letzter „normaler“ arbeitstag und es herbstet sehr. ich habe mich hier oben im nordwestlichen zipfel sehr wohlgefühlt und atmosfärisch ein- & mit bildern ausgeatmet.

jetzt sitze ich da hinten auf der rückbank und kann kaum glauben, daß meine tournee in zwei wochen zuende ist. nie zuvor bin ich so mit meiner arbeit & meinen werkzeugen & meiner band – wenn es denn eine gab – verschmolzen. der spinner konnte sich voll entfalten …

… und wünscht leicht melangkolisch eine gute nacht !