
vorgestern: 3.111
gestern: 3.331
heute: 3.444

bei total beschissenem wetter & industriellem tourismus & karl-may-festspielen …
johannes hat die eltern einer freundin getroffen und diese nacht kommt enoch für einen schnellen sammeltag.

vorgestern: 3.111
gestern: 3.331
heute: 3.444

bei total beschissenem wetter & industriellem tourismus & karl-may-festspielen …
johannes hat die eltern einer freundin getroffen und diese nacht kommt enoch für einen schnellen sammeltag.
letzte nacht wollte ich eigentlich auch über den aktuellen stand berichten, denn wir haben in wedel einen schlechtwetterrekord aufgestellt: in drei tagen haben wir 494 unterschriften gesammelt – gestern allein satte 220 – das ergab vorgestern – wie berichtet – 3.111 – und gestern dann 3.331!
das heute morgen in bad segeberg mal schnell zwischendurch …

das ist nochmal ein duett mit johannes: ich war zu klein, das motiv anzupeilen …
ich bin so erleichtert, meine spinnereien wieder frei laufen lassen zu können – mit der betonung auf lassen. ich bin ein alter mann auf hochtouren und muß mich regelmäßig entleeren …
mit den vermaledeiten digitalen komplikationen bin ich rettungslos aus der kronologie gefallen und habe alle kreative energie in meine bilder umgeleitet, die noch niemand gesehen hat …

ich habe gerade lieber ein trautes filosofisches gespräch mit johannes genossen und dafür mein schreiben unterbrochen. es ist viertel nach zwei und ich sage mit einem weiteren duett:
gute nacht zusammen !

hier – allen lükken zutrotz – der neueste stand: am ersten august haben wir beim bisher schlimmsten regenwetter lokker die dreitausender-hürde überflogen: 3.111 !!! 3

dieses tiefsinnige portrait hat der liebe johannes heute von mir gemacht – selbst der schirm wegen des scheußlichen wetters ist zu erkennen. er hat auch die flamingo-bar entdeckt:

er hat mich gerade nicht zum ersten mal von einer bedrückenden digitalen verstopfung geheilt – ohne die dümmliche herablassung der digitalen eingeborenen. mein leben ist dermaßen dicht, daß ich keine zeit für digitale komplikationen habe. dadurch, daß ich meine einträge alle umständlich an den ohnehin immer sehr beschäftigten joshua schicken mußte, bin ich echt ins stottern geraten.

johannes heilt mich von allen digitalen übeln, indem er sich neben mich setzt und mir mut zuspricht. ich drücke dann selbst auf alle knöpfe und freue mich unbändig, wenn es gelingt. wie jetzt mal wieder. das bild zeigt uns zusammen zum sammeln für die volksabstimmung zum schutz des wassers 2019 in schleswig-holstein – da hat er sich auch extra für den OMNIBUS urlaub genommen – wie jetzt mal wieder. die voll analoge woche mit ihm ist für mich auch eine art OMNIBUS haltestelle geworden – jedenfalls eine heilige oase.
zur feier des tages eine ganz frische koproduktion von uns:


sein ohne mein wissen aufgenommenes suchbild von mir – während ich ein bild vom OMNIBUS in wedel aufnehme.
mir fällt ein stein vom herzen.

ich fasse es nicht – mit hilfe von johannes ist es mir tatsächlich gelungen, den blog wieder normal in betrieb zu nehmen …
test

nach den erfolgreichen tagen in glückstadt konnten wir uns fürs wochenende bei „moin – biologische backwaren“ ankoppeln – eine OMNIBUS haltestelle nach meinem geschmack: sui dschen & paul sind langjährige geschwister – ich freue mich jedes mal, mich mit ihnen mal voll analog kurzzuschließen. kurz nach 9/ 11 ist sui dschen in den OMNIBUS eingestiegen ohne körperliche anwesenheit. damals lebte sie im allgäu – und ähnlich wie bei norbert & andrea ist sie nach glückstadt hoch oben im norden gezogen, weil sie sich in paul verliebt hat, der dort „moin – biologische backwaren“ gegründet hatte, ein mustergültiges unternehmen, dem anzumerken ist, das es unter der maßgabe des erweiterten kunstbegriffs betrieben wird. ich kann das nur jedes mal staunend bewundern.

unser strom kommt ja seit anfang 2022 von der sonne – wenn wir hier andocken, können wir die wärme der sozialen praxis tanken. morgen wird paul uns durch den betrieb führen und sui dschen wird uns extra die räume zu einer malerei-ausstellung aufschließen. für mich ist das schlaraffenland und ich kann eifrig spinnen …


jonas hatte mir schon einiges über seinen freund ramon erzählt. wir hatten verabredet, daß er (jonas) derjenige sein sollte, der ihn einarbeitet in unser komplexes zusammenspiel.
wenn die beiden nicht kurzfristig & freiwillig eingesprungen wären, wäre die absurde situation entstanden, daß ich beim sammeln allein gewesen wäre. jonas mußte dann gleich dienstag nach berlin weiter.
ich hatte mir einen temperamentvollen argentinischen lockenkopf mit mehr oder weniger starkem spanischen akzent vorgestellt und war einigermaßen verwirrt, als er sich als „normaler“ deutscher entpuppte – darüber hinaus noch als rheinische frohnatur & geborener verkäufer, der hemmungslos & beharrlich erstaunlich viele unterschriften sammelt – wir haben gerade ganz allein zu zweit in zwei tagen „glückstadt“ fänomenale 310 unterschriften gesammelt und damit jeden tag eine freudige überraschung erlebt – besser gehts nicht.
der zeitungsartikel mag geholfen haben:
