

sind dann noch solche reportagen entstanden.



sind dann noch solche reportagen entstanden.


nachdem wir mit tatkräftiger hilfe von heike & gisela den omnibus mit den insignien des volksbegehrens herausgeputzt hatten, haben wir bei schönstem sonnenschein & lebendiger beteiligung einen traumhaften start erlebt …

alle besorgnisse haben sich als sinnlos erwiesen. die stimmung war gelassen & freundlich – wir haben deutlich signalisiert, daß wir zu allen „maßnahmen“ bereit waren und ich konnte meine afrikanisch bunte maske in der tasche meines europäisch binten strampelanzugs lassen und ganz uneingeschränkt kommunieren …



und die band ist ein gesamtkunstwerk:



das ist pia amazonisch auf ihrer stute:

und noch mal alle drei:

ich habe sowas nicht für möglich gehalten …

von fanni & der anarchistischen karawanserei, in der ich am liebsten eine woche verbracht hätte. es gibt da viel zu entdecken. robin ist ein faszinierender protagonist, mit dem ich gern mal was gemeinsames machen würde.

leider hab ich ihn nur zweimal kurz zu gesicht bekommen und hätte so viele fragen. heute ist christopher extra noch mal zu ihm gefahren, um unsere bande zu festigen …

wir wollten da einfach nicht weg und haben uns bei dem versuch, vorwärts rauszufahren, nach tausend mikroskopischen haaresbreiten hoffnungslos eingeklemmt. rückwärts ging es ganz glatt und ich kann als dokumentation unserer ausfahrt das bild von der einfahrt verwenden:

wer sich für solchen urbanen wildwuchs interessiert, sollte auf „herz“ klikken.

das ist ein gemeinschaftswerk mit pia.

ich fühlte mich im schloß freudenberg herzlich willkommen. wir hatten eine intime kleine konferenz, die allen gut getan und die solidarität der beteiligten auf den neuesten stand gebracht hat.

ich konnte ausgiebig den großen gong bespielen und habe mir zum minimalistisch-afrikanischen musizieren eine sansula gekauft.
den ehemaligen schloßherrn als glücklichen opa zu erleben war den ganzen aufwand schon wert.

auf dem rückweg zum thealozzi haben wir uns mit sofia & gabriele an einer eisdiele in refrath verabredet und nach den obligatorischen vorkehrungen in schönstem einvernehmen üppige eisbecher gekostet. nach herzlichem abschied von gabriele ist sofia mit rucksack & ihrem koga miyata rennrad zugestiegen und hat mir noch einmal bis heute ein schönes unisono geschenkt.

zusammen sind wir zu unserem wunderbaren anarchistischen kombinat gefahren und haben uns verzaubern lassen.


dort bin ich dann mit offenen armen & nackten füßen 500 meter meinem sonnenschein pia entgegengelaufen und wir haben uns schon von weitem angestrahlt. die ganze band ist in schönstem einklang …
00:46 – das ist jetzt mal grob die kronologische entwicklung …


will ich mich nämlich aus vollem herzen bei meiner unglaublichen bande von mitspielerinnen bedanken, zu der ich neben dem umzugskerntrio mit christopher & kolja auch brigitte & freya & sofia & gabriele & dorothee & momo & robin & last not least „meinen sonnenschein“ pia zähle, die mich in der ersten woche erfrischen wird.

ich bin restlos begeistert.


haben sich meine lebensumstände rasend verwandelt – ich habe mich in den neuen zeitstrom eingeklinkt und genieße seine pulsierende wärme. die sensorischen sensationen des alltags ermöglichen mir eine gelassene souveränität. ich bin ganz ruhig zu allem bereit, was das leben mir anbietet.

also: ich bin eingezogen und habe ja von meinem wohligen ersten abend daheim berichtet – danach wurde es schnell immer besser und ich habe energetisch aufgeladen für den voll-last-betrieb, den ich mühelos bewältige. meine katholische minderheit flüstert mir zu: „es ist zu schön, um wahr zu sein.“

ich verirre mich in abschweifungen, weil so viel passiert ist …

hier fahren wir ein in eine karawanserei nach meinem geschmack – die anarchistische variante von jonathan’s coworking space in freiburg. hier lebt unsere schwester, der wo lang omnibus:


momo, meine berufsgenossin, hat uns liebevoll empfangen und mit allem versorgt. wir fühlen uns in diesem urbanen wildwuchs gleich heimatlich aufgehoben und stromern wunderfitzig überall herum.



in der zwischenzeit ist unbeschreiblich viel passiert – ich werde wohl lükken lassen müssen …

wieder einmal habe ich mich überraschend schnell eingeheimst
ich sitze auf der hinteren bank – kerze – musik (joni mitchell) – kanne tee & zigaretten – wie fast jeden abend – es ist spät und die beiden tage waren randvoll mit sinnlichen sensationen …

wir waren zum beispiel mit madonna bei der kosmetikerin und haben sie so sauber wie möglich gemacht – wir stehen am thealozzi unter einer prachtvollen linde, von der der honigseim nur so heruntertropft & die toten blüten rieseln. dann hat es gestern heftig geregnet und das tränenblech war überschwemmt von den klebrigen resten. überall unausgepackte kisten, eine riesenlatte von aufgaben & notwendigen verrichtungen & wegen.

mir geht lachend ein song von joni mitchell durch den kopf, in dem es heißt: „happiness is the best face lift“, denn gestern war es unvorstellbar, das ich jetzt schon bestens gelaunt wunderfitzig zu hause bin.

nach der waschstraße sind wir in unsere werkstatt gefahren und „mäuschen“ hat den reifendruck überprüft & die radmuttern nachgezogen – beiläufig habe ich erfahren, daß die werkstatt ein infektionsherd gewesen ist und mäuschen zu den ersten opfern gehörte. er hat wochenlang zu hause gelitten und mit dem rauchen aufgehört.

ehe ich hier romane schreiben kann, fällt mir die „epistemologische askese“ wieder ein und ich lasse frische bilder sprechen.



nacht zusammen …
:

eine letzte höhlenmalerei …